Bundesweite PremiereStartschuß für ersten Business Improvement District (BID) fiel in Hamburg-Bergedorf |
Schon vor Inkrafttreten dieses Gesetzes haben sich in Hamburg zwei Initiativen für ein BID zusammengefunden. In der City wird seit knapp einem Jahr die Umgestaltung des Neuen Walls vorbereitet und in Bergedorf haben Grundeigentümer, Einzelhändler und Dienstleister gemeinsam Konzepte zur Aufwertung des Standortes Sachsentor entwickelt. Die Vorbereitungen für das BID Sachsentor sind inzwischen abgeschlossen. Die Initiatoren haben heute den offiziellen Antrag zur Einrichtung des bundesweit ersten BIDs beim Bezirksamt Bergedorf eingereicht. Dieser Antrag wird, wie im Gesetz vorgesehen, von weitaus mehr als 15 % der betroffenen Grundeigentümer mitgetragen. Warum ein BID in Bergedorf? Seit etwa einem Jahr hat sich ein Initiativkreis aus Bergedorfer Grundeigentümern, Einzelhändlern und Dienstleistern sowie Verwaltungsfachleuten mit der Errichtung eines BID intensiv beschäftigt. Ziel ist es, die Bergedorfer Innenstadt vom Mohnhof / Sachsentor bis zur Alten Holstenstraße / Serrahn angesichts neuer Herausforderungen wettbewerbsfähiger zu machen und das historisch gewachsene Zentrum als Lebensraum für die Bürger zu erhalten. Dafür hat der Initiativkreis zwischenzeitlich ein Maßnahmen- und Finanzierungskonzept erarbeitet, das in den kommenden Wochen zur öffentlichen Diskussion gestellt wird. Zu den Maßnahmen gehören u. a. die Entfernung von Graffiti, ein Leerstandsmanagement, die Schaffung von Info-Punkten und Passanten-Leitsystemen, und die Herausstellung von Bergedorfs einmaligem geschichtlichen Hintergrund zum Beispiel anhand von Bronzetafeln. Vor allem aber soll mit externer Beratung ein Konzept entwickelt und umgesetzt werden, das die Wettbewerbsfähigkeit der Bergedorfer Innenstadt nachhaltig stärkt. |
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