Neues vom BID in Hamburg-BergedorfGrundeigentümer unterstützen das Vorhaben - Über 95 % Zustimmung |
Im Februar 2005 wurde der Startschuss für die Einrichtung des deutschlandweit ersten BID gegeben. Antragsteller ist ein Initiativkreis aus Bergedorfer Grundeigentümern, Einzelhändlern und Dienstleistern, der mit diesem Instrument das historisch gewachsene Zentrum der Bergedorfer Innenstadt attraktiver und wettbewerbsfähiger gestalten will. Die entscheidende Hürde ist jetzt genommen: Die einmonatige Widerspruchsfrist ist abgelaufen und das BID kann eine Zustimmung von über 95 Prozent verzeichnen. Die nächsten Schritte können nun eingeleitet werden. Senator Dr. Michael Freytag: „Ich freue mich sehr, dass die Idee des BID so großen Anklang bei den Grundeigentümern des Sachsentores findet und gratuliere ihnen für die Bestätigung ihres Engagements mit mehr als 95 Prozent. Das zeigt, dass wir mit diesem Gesetz ein geeignetes Instrument zur Stärkung von Dienstleistungszentren in Hamburg gefunden haben. Dies wird dem Wirtschaftsstandort Hamburg und der Attraktivität unserer Stadt insgesamt zugute kommen.“ Bezirksamtsleiter Dr. Christoph Krupp:„Grundeigentümer und Händler in der Bergedorfer City wissen, dass sie enger zusammenarbeiten müssen, um gegenüber Discountern und Einkaufszentren bestehen zu können. Das neue BID-Gesetz gibt ihnen dazu ein Instrument in die Hand, auf das sie lange gewartet haben. Das Problem Trittbrettfahrer wird gelöst. In einem Center müssen alle einen Marketingbeitrag zahlen, weil alle davon profitieren. So wird das im Sachsentor und in der Alten Holstenstraße bald auch sein. Alle profitieren, alle entscheiden mit und alle leisten ihren Beitrag. Das bundes-weit erste BID zeigt: Bei aller Tradition können wir Bergedorfer auch innovativ sein.“ |
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Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (Pressestelle); Isabel Kaßner